Aktuelle Termine 2020
Einladung zu den Meditationswochenende
Ungefährer Tagesablauf zur Orientierung am Ende der Einladung
Was ist Meditation, was Kunst und was bist du ?
Die existentiellste aller Fragen!
Für mich ist alles drei letztlich das gleiche:
authentisches eigen- artiges Sein.
Du selbst.
Ungemacht
unangestrengt
ohne zutun (ohne Karma)
ohne Schminke... und Gefallen...
.... das ist Kunst.
Dein eigenartiges Sein, so wie dein Fingerabdruck.
Niemand hat deine Stimme, deine Stimmung, deinen Geruch, deinen Geschmack, deine Augen..
..hast du schon mal wirklich in deine Augen geschaut? In die deiner Lieben, deiner Nachbarn, deiner Kinder, deiner Kunden, deiner Begegnungen...wie ein Koskos... dunkel und licht, Sterne und Planeten... unfassbar.
Niemand hat deine Vergangenheit, deine Herzgefühl, deinen Moment, deine Empfindsamkeit.. deine Eigenheit.
Ohne etwas zu tun bist du Kunst, Kreativität in sich selbst. Und so folgt diese unbedingt jedem Ausfluss deines Herzens...jedem Wort, das du sprichst... jedem Gefühl, das dich erfüllt, jeder Regung... jede Zelle ist prduktiv und lebendig.
Ja leben.
Dein Leben ist kreiert und kreiiert sich jeden Moment neu.
Mit deinem Herzschlag.
Wenn wir genau hinschauen...
...uns nicht blenden lassen und blenden mit bequemen und täuschenden Mustern.
eine Wiese mit Löwenzahn sieht auch einheitlich aus...nur für den, der keine Sinne hat, keinen Sinn für Eigen-schaft... keinen Sinn ausser sein repetetives, abgestumpftes Denken... das weder die eigene Quelle findet, noch die Quelle der Inspiration, die sich im Herzen treffen. Ein Teufelskreis spannt sich auf...
Unsere Sinne befreiend und öffnend dürfen wir mehr sehen, mehr spüren, mehr schmecken und riechen, mehr hören und fühlen.. und immer wird die Spur feiner und das Wunder offenar...
in der Wiese, in den Augen meiner Nächsten, in meinen Regungen und denen um uns her.
Können wir hier zusammen wieder neugierig werden?
Oder ist die Deponie vollund nur das kollektive Muster wird bedient und wir zu Sklaven seiner Reproduktion. Dumpf bedienen und erleiden wir immer das gleiche... selbst-inszeniert.
Ohne Quell... in der Täuschung und Komplexität verloren...
immer das gleiche... der Buddha warnte davor (vor der immerwährenden Geburt und dem Leiden und Sterben ohne Ende... ohne Kreativität, nur sich selbst inszenierendes und nährendes Karma).
Und auch Jesus verwies auf den (Rein-) Fall in die Täuschung, in den Schlaf, in das nicht-wachen... das uns alles rauben wird.
Doch seine Antwort ist nicht als erstes eine Disziplin, sondern eine Fest der Sinne, Besinnung, SINN: wir sollten nicht fasten, während der Bräutigam da ist, wir sollten nicht den neuen Wein in alte Schläuche giessen und verderben...
und allem voran verwies er auf Natürlichkeit, den der Same wächst über Tag und Nacht, Schlafen und Wachen und wird von kleinesten Senfkorn zum grossen Baum in dem die Vögel des Himmels nisten.
Natürlichkeit.
Sie ist vertrauen in unsere Natur.
Verbundenheit mit ihr.
Vertrauen ist Glauben oder eine tiefe Form der Herz-einstellung.
Und sie prüfend merken wir, wie verloren wir sind, wieviel von dieser jesuitischen Welt-Sicht und Wahrnehmung wir verloren haben. Dem natürlich gegebenen Gefühl, Ausdruck, Malbild, Tönen und Singen... Fühlen und Erfühlen..
Aus einem roten Faden, der sich von Moment zu Moment webte und sponn, den niemand beherrschen und vorhersehen kann (wie sehr war Jesus zu beherrschen und vorherzusehen, selbst für seine ihm nächsten? Selbst von seinen Todesängsten...), da er nur dem Gewissen, dem ehrlichen Herz-quell verplichtet ist, dem spontanen Gefühl, der neuen Schöpfung im Herzen...
..ist ein Knäul an Härte und Verhärtung, Komlexität und Verwirrung enstanden, in dem Kompensationen und Verdrängung den Ton angeben, Projektionen die Realität ersetzen und uns immer wiederkehrend ... gleich gesinnen.
Nichts von Inspiration. Einbruch in die Freiheit.
Ein Kind von 3-4 Jahren (bevor es darüber nachdenkt, wie etwas ankommt und wirkt...
malt mit Farben ...
Ist das schön?
Es ist einfach.
Ein Kind singt... ist das schön, ist es harmonisch, ist es Mozart?
Es ist einfach.
Wer will Singularität und Einzigartigkeit beurteilen?
Ein Kind drückt Tasten auf dem Klavier und staunt über den Ton, die Vibration ...
es tanzt und baut Sand- Burgen und bastelt allerlei untaugliche Sachen...
Einfacher spontaner Ausdruck!
Das ist Meditation.
ungeteilt
Kein Zweck, kein Dienst.. kein nach- denken!
... aber so sehr die Freude sich selbst zu spüren. Die Freude sich selbst zu sein, seine Sinne zu kosten und zu erleben und die Dinge und Menschen und Stimmen ins Innere zu lassen, sich ganz erfüllen und wieder heraus- fließen zu lassen: echt, spontan, ungemacht!
Ehrlich. Direkt.ein-fach.
Wie die Blume auf den Wiesen.
Können wir das versuchen?
Und dann auch noch zusammen?
... wo wir uns so schnell selbst nicht lassen und den nächsten nicht. Wo wir uns so schnell fesseln lassen... von der Präsenz von jemand gegen- über.
( so hatte Freud seine Entdeckung , dass es förderlich sein kann nicht gegenüber zu sitzen, wenn jemand frei sein darf, frei assoziieren...), frei malen, frei tönen, frei schmecken, frei riechen...
Können wir innehalten und wieder von innen sein?
Verbunden.
...alle blitz- schnell angelegten Kleidungen ( Rollen, Wissen, Tun, Rechtfertigung, Argumente, Polaritäten, muskulärer Tonus, Zwerchfell gespannt, Brauen verengt.. Herz gedrückt...) mit dem Ausatmen immer wieder abwerfen und
SICH TRAUEN.
Sich zart, so zart zu beginnen zunächst zu fühlen.
Einfach nur einmal zu fühlen.
Das kommt weit vor dem Vertrauen.
Der Ursprung von Instinkt.
Von Intuition.
Von wahrhaftigem Ausdruck.
Was nährt mich?
Was tut mir gut an Raum, Gegenwart, Worten, Gesten, Nahrung, Umgang, Tätigkeiten...
Wie ist meine Präsenz gerade, mein Wohlgefühl, mein Segen, eine Entspannung... mein Vertrauen.. (zieh ich mich zurück, dehne ich mich aus... bin ich ganz)?
So erlebe ich auch hier immer wieder "temporäre" Lügner, Menschen, die etwas bereuen:
ich habe zu lange geredet, zu lange diskutiert, zu lange zugehört..
Gehen wir wieder in den Kindergarten....
Um die Instinkte zu finden:
Was möchte ich essen und genießen?
Welche Menschen spüren..
Nahe sein.
Welches tun tut mir gut, erfüllt mich..
Weil wir so verdammt empfindlich sind, wenn es um tiefes Fühlen geht und diesen Fluss ausdzurücken wagen, sind wir hier vor- sichtig mit uns und dem nächsten.
Das ist der Raum hier!
Der Ort, der Segen, der Schutz.
Ein Quäntchen mehr Raum.
Ein Quäntchen mehr Stille..
Und immer wieder den Atem als Lücke,
In Freiheit zu sein.
Bist du ganz.... was braucht es jetzt?
Bist du ewig... oder hälst du aus und baust deine Lüge auf Zeit.
Bist du heil...
(für den Moment)
Den Atem als Lücke... um subtile Spannungen der Übertragung, der selbst- und fremd- Verführung abzuatmen. Fallen- zu lassen.
Unkonditioniert.
Und die wundersame Erfahrung zu machen, dass unsere Ängste, was eventuell. frustrierte Reaktionen im gegenüber angeht... und in mir...nicht so tragisch und fatal sind wie wir vielleicht glauben oder gar erlernt haben...
( wir sind doch keine kleinen Kinder mehr... die die Großen fürchten müssen und spuren sollten...)
Und doch sind wir (tut mir leid es so drastisch zu sagen:)verkrüppelt, verstümmelt, verstört.
Denn unsere Herz-einstellung, unser Urvertrauen...
unser Seligsein ist oft nicht das Gebet,
das wir unbewusst als erstes sprechen... und damit die paradiesische Realität der Zellen und Materie formen,
es ist die Angst, die Sorge, der Spalt und der Zweifel das erste Gebet, das sich im Herzen formt und uns verdreht...
im Teufelskreis.
Er dreht dich und du verdrehst mich und so tanzen Subjekt und Objekt im nie endenden Feuer (Leiden) nach lösender Kühlung, (Entspannung), die nicht gefunden wird, im Bannkreis der Angst.
Nur eine Umkehr wechselt die Realität,
von Erstarrung und Körperpanzer,
zu Fliessendem, Vertrauendem und Schenkendem.
Doch diese Umkehr kann nur durch schüchterne, langsame und neue Herz-Erfahrung geschehen, von der alle großen Lehrer sprechen.
Platon nennt es Erinnern.
Jesus nennt es (beständiges) Vertrauen (ins Natürliche Keimen der Saat...)
Buddha nennt es absolute Entspannung (Nibbana, das Verwehen der kreatürlichen Angst und der daraus folgenden Zwangsgeburt)
Ein Abenteuer.
Das ist gewiss.
Darf ich Euch einladen?
Auf dieser Reise wird alles zum Abenteuer mit der Prise der Gefahr, der Wachsamkeit, der immerwährenden Chance:
Auf zu ;-)
gemeinsamen Kochen (Herdenfeuer) und Küchenstränden... Worte in der Runde, stille Worte und grüne Tassen Tee, im bunten, zauberhaften Garten wandeln, um Stille bitten, um ein Wort bitten, eine Umarmung, ... ein Feuer, das prasselt, ein klarer Sternenhimmel, eine Gedicht und eine Geschichte... und alles ist spannend und spannungsvoll wie jede Schöpfung...
Eine Spannung von neuer Erfahrung, etwas elektrisches , das wir fürchten und so sehr ersehnen.
Leben!
Ach, leben!
Und wir proben und erfahren und realisieren diesen inneren schüchternen Ausdruck und ihren resonanten Eindruck langsam, behutsam und geschützt.
Denn ein gespannter Körper und Geist bringt auf Druck nur noch mehr Spannung und Fixierung hervor... die physio-psychologische Schlinge zieht sich enger: daher nicht gleich Jesus in Jerusalem, nicht gleich Sokrates unter Anklage, nicht gleich die Geschwister Scholl und die Gestapo und nicht gleich Galileo vor den Kirchenoberen....
... nicht gleich auf der afd -Demo unter grölenden neo-Nazis ,nicht in dem Gespräch mit dem Chef, nicht gleich mit Muhammed Ali in den Ring...
... erstmal Sparring mit ganz viel Schonern, Schutz und Wohlgesinntheit.
Und der Lücke... das Tor jeden Moments... das sanfte Ausatmen und das Ablegen jeglichen Müssen und Sollens.. des konditionierten Denkens...
wir sind hier zusammen im zarten, so zarten und scheuen Wachsen und Neu-werden und Erinnern und nicht im existentiellen ... und doch!
Dieser Anfang ist existenziell.
Für dich.
Für mich.
Willkommen im Kindergarten.
Und der Meister hier kann dir immer Vorbild sein: Findus!
Er ist er selbst!
Er legt sich auf den Schoß , den er mag, er schläft wann ihm danach ist, er lässt dich links liegen...
Instinktiv.
Und dann schnurrt er wieder unter deiner Hand!
Und dein pulli ist voller Haare!
Wenn juckt es ;-)
Peter
Tagesablauf:
Samstag:
Bei den anderen Terminen: Freitag bis 18 Uhr, Abendprogramm mit Focusing: mein jetzt, sanftes Yoga und Meditation)
Anreise entweder selbstständig - wer Ruhe braucht- Freitag Abend oder dann gemeinsam Samstag nach Mittag!
15.30 Uhr Salate ,Gemüse ,Tee und Kaffee, Snacks ...
in Ruhe ankommen! Liebe geht durch den Magen ..
17.30
Einführung ins sitzen, Haltung und Hilfen!
18.15 Uhr sitzen und Focusing
20 Uhr kleiner Snack und Tee.. vor dem Ofen!
Geschichte hören...
22 Uhr :
Ausklang in der Stille...
( Ende individuell )
Wecken Sonntag:
7 Uhr - yogi -Tee, in stille zum sitzen
7.30-8.15 sitzen
( yogi-Tee)
8.30 - 11 Yoga und sitzen
Brunch
Und Pause
Ruhen bis 14 Uhr
Spaziergang...
Pranayama und sitzen.
Bis 17.30
Feedback
18 Uhr
Ausklang und Abreise
Vegetarische und/ oder Vegane Kost!
( Bioland und Demeter)
Übernachtung im Einzelzimmer.( soweit möglich)
Spenden werden erbeten, der stärkere trägt den schwächeren..
Unkosten-Minimum:
Ganzes Seminar 150 euro
Tag 80 Euro
( Teaching vollständig auf Spendenbasis)
Für wen das eine Hürde ist, bitte einfach melden!
Kein Problem..
Wer Einzelsitzungen wünscht, kommt einen Tag früher oder bleibt länger..
... auf dich freuen sich Findus , Merle und Peteri